Das CJD - Die Chancengeber CJD Stuttgart

Fachpraktiker*in für Holzverarbeitung

Fachpraktiker*innen für Holzverarbeitung stellen Produkte aus Holz, Holzwerkstoffen und Kunststoffen her. Sie fertigen oder furnieren Möbel, montieren Messe– und Ladeneinrichtungen sowie Wand– und Deckenverkleidungen. Sie haben Fertigkeiten und Kenntnisse über Holzwerkstoffe und deren entsprechende Verarbeitung. Die Verarbeitung erfolgt mit dem Einsatz moderner Maschinen.

Die Ausbildung im Überblick

Fachpraktiker*in für Holzverarbeitung ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf.
Fachpraktiker*innen für Holzverarbeitung finden Beschäftigung in

  • Tischlereien
  • Säge- und Hobelwerken
  • sowie bei Möbelherstellern und Messebauern

Große Teile der Regelausbildung finden in unseren Ausbildungsbereichen in einem geschützten Rahmen statt. Durch Praktika in anerkannten Ausbildungsbetrieben aus der freien Wirtschaft wird ein realitätsbezogenes Arbeiten ermöglicht und die Auszubildenden werden zusätzlich auf die Arbeitswelt vorbereitet.
Die Beschulung erfolgt in der öffentlichen Berufsschule. Die Prüfung wird vor der Handwerkskammer abgelegt.

Förderung und Begleitung in der Reha-Ausbildung

  • Sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung
  • Psychologische Begleitung
  • Individueller Stütz- und Förderunterricht

Die Unterbringung kann bei diagnostizierter ASS (Autismus-Spektrum-Störung) in der Jugendhilfewohngruppe des CJD erfolgen.

Was ermöglicht die Reha-Ausbildung?

Zielsetzung ist die erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsleben durch eine anerkannte abgeschlossene Berufsausbildung.

Wer kann die Reha-Ausbildung durchlaufen?

Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischer Beeinträchtigung, Erkrankung oder Behinderung sowie sozialer Benachteiligung.

Wie kommt man in eine Reha-Ausbildung?

Die Reha-Ausbildung erfolgt in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. Über die Aufnahme entscheidet die zuständige Beratungsfachkraft. Sie klärt noch offene Fragen und meldet die Teilnehmenden im CJD an. Der Zugang ist darüber hinaus über Reha-Träger oder das so genannte Persönliche Budget möglich.

Voraussetzung ist ein mittlerer Schulabschluss, bei entsprechender Eignung ist der Einstieg auch mit Haupt-/Werkrealschulabschluss möglich.
Die Reha-Ausbildung erfolgt auf rechtlicher Grundlage von § 117 Abs. 1 S. 1 Nr. 1a SGB III, § 5 BBiG bzw. § 25 HwO.